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Datenschutz

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Wir verfolgen Ihre Internetaktivitäten nicht durch das Tracking von IP-Adressen oder „Cookies“.

Erst im Rahmen einer Auftragserteilung ist es erforderlich, personenbezogene Daten zu verarbeiten.
Um die Vorgänge sowohl innerhalb unseres Institutes als auch im Zusammenspiel mit evtl. weiteren an dem Vorgang beteiligten Personen/Institutionen für Sie transparent zu machen, haben wir die nachfolgenden Informationen zusammengestellt:

Zwecke, für die Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet werden:

Erst im Rahmen einer ggf. erfolgten Auftragsbearbeitung werden die u. g. Daten erhoben, erfasst, gespeichert, verarbeitet, abgefragt, genutzt, übermittelt usw. Insgesamt spricht man von der „Verarbeitung“ Ihrer Daten. Dieser Begriff der „Verarbeitung“ bildet den Oberbegriff über alle diese Tätigkeiten. Die Verarbeitung von Daten ist aus Datenschutzgründen nur möglich, wenn eine gesetzliche Grundlage dies vorschreibt bzw. erlaubt oder Sie hierzu Ihre Einwilligung erteilt haben.

Konkret speichern wir die von Ihnen für die Auftragsabwicklung zur Verfügung gestellten Daten: Namen, Geburtsdatum, Adressen, ggf. Telefonnummern und E-Mailadressen sowie je nach Fragestellung erforderliche weitere Daten in elektronischer und/oder analoger Form. Dies ist erforderlich, um den Auftrag bearbeiten, mit Ihnen oder den Auftraggebern in Kontakt zu treten und die Befunde und ggf. eine Rechnung versenden zu können. Wir speichern weiterhin Befunde und Gutachten, die sich aus der Bearbeitung Ihrer Fragestellung ergeben. Je nach Auftrag können dies beispielsweise sein: DNA-Befunde, aus denen jedoch bis auf das Geschlecht keine persönlichkeitsrelevanten Merkmale abgeleitet werden können, Befunde toxikologischer, labormedizinischer oder körperlicher Untersuchungen oder sonstige rechtsmedizinische Befunde.

Neben diesen im Institut für Rechtsmedizin bzw. den mit der Bearbeitung ggf. befassten sonstigen Personen/Institutionen erfolgenden Verarbeitungen bedarf es auch einer verwaltungsmäßigen Abwicklung Ihres Auftrags. Dies bedingt im Wesentlichen die Verarbeitung Ihrer Daten zur Abrechnung Ihres Auftrags, aus Gründen des Controllings/der Rechnungsprüfung, zur Geltendmachung, Ausübung sowie Verteidigung von Rechtsansprüchen, usw. Ferner erfolgen Datenverarbeitungen zu Zwecken der Ausbildung, der Fortbildung und Weiterbildung von ärzten und von Angehörigen anderer Berufe des Gesundheitswesens, zur Forschung oder zu gesetzlich vorgesehenen Meldepflichten (z.B. an staatliche Gesundheitsämter aufgrund des Infektionsschutzgesetzes) sowie nicht zuletzt aus Gründen der Betreuung und Wartung von IT-Systemen und Anwendungen, usw.

Von wem erhalten wir Ihre Daten?

Die Daten erheben wir grundsätzlich - sofern möglich – bei Ihnen selbst. Teilweise kann es jedoch vorkommen, dass wir von anderen Stellen (z.B. Polizei, Gericht, Sozial- oder Jugendamt, Arztpraxen/Kliniken) Sie betreffende personenbezogene Daten erhalten. Diese werden im Sinne einer einheitlichen Dokumentation ggf. mit Ihren übrigen Daten zusammengeführt.

Wer hat Zugriff auf Ihre Daten?

Ihre Daten werden von Fachpersonal oder unter dessen Verantwortung verarbeitet. Dieses Fachpersonal unterliegt dem sog. Berufsgeheimnis oder einer Geheimhaltungspflicht. Der vertrauliche Umgang mit Ihren Daten wird gewährleistet!

Die an der Auftragsbearbeitung beteiligten Personen haben Zugriff auf Ihre Daten, wozu etwa auch Personen anderer Abteilungen zählen, die an einer fachübergreifenden Auftragsbearbeitung teilnehmen oder die Verwaltung, die die Abrechnung vornimmt.

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten

Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung und Bereitstellung Ihrer personenbezogenen Daten ist die Auftragserteilung. Ohne die Datenverarbeitung können wir den Auftrag nicht erfüllen.

Mögliche Empfänger von Gutachten oder Berichten

Ihre Daten unterliegen der Schweigepflicht. Berichte/Gutachten werden an den Auftraggeber, an Dritte nur bei Vorliegen einer Schweigepflichtsentbindung weitergegeben.

Widerruf erteilter Einwilligungen

Wenn die Verarbeitung Ihrer Daten auf einer Einwilligung beruht, dann steht es Ihnen zu, Ihre Einwilligung jederzeit zu widerrufen, sofern rechtlich zulässig. Diese Erklärung können Sie – schriftlich/per Mail/Fax – an uns richten. Einer Angabe von Gründen bedarf es dafür nicht. Ihr Widerruf gilt erst ab dem Zeitpunkt, zu dem er uns nachweislich zugegangen ist. Er hat keine Rückwirkung. Die Verarbeitung Ihrer Daten bis zu diesem Zeitpunkt bleibt rechtmäßig.

Wahrnehmung berechtigter Interessen des Universitätsklinikums Frankfurt am Main

Sofern das Universitätsklinikum zur Durchsetzung seiner Ansprüche gegen Sie gezwungen ist, anwaltliche oder gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, da die vom Universitätsklinikum gestellte Rechnung nicht beglichen wird, muss das Universitätsklinikum zu Zwecken der Rechteverfolgung die dafür notwendigen Daten zu Ihrer Person und Ihrem Auftrag offenbaren.

Wie lange werden ihre Daten gespeichert?

Bei Abstammungsuntersuchungen sind wir gemäß §17 Absatz 5 Gendiagnostikgesetz verpflichtet, Ihre Daten 30 Jahre lang aufzubewahren. Da im Institut für Rechtsmedizin Aufträge im Kontext mit Rechtsvorgängen bearbeitet werden und der Abschluss derartiger Verfahren nicht bestimmbar ist, werden Daten 50 Jahre lang gespeichert. Die Aufbewahrung der Daten dient daneben der Beweissicherung im Falle von nachträglich angezweifelten Befunden und der Geltendmachung von Schadensersatzforderungen.

Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung usw.

Ihnen stehen sog. Betroffenenrechte zu, d.h. Rechte, die Sie als im Einzelfall betroffene Person ausüben können. Diese Rechte können Sie uns gegenüber geltend machen. Sie ergeben sich aus der EU Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO), die auch in Deutschland gilt:

  • Recht auf Auskunft, Art. 15 DS-GVO
    Sie haben das Recht auf Auskunft über die Sie betreffenden gespeicherten personenbezogenen Daten.
  • Recht auf Berichtigung, Art. 16 DS-GVO
    Wenn Sie feststellen, dass unrichtige Daten zu Ihrer Person verarbeitet werden, können Sie Berichtigung verlangen. Unvollständige Daten müssen unter Berücksichtigung des Zwecks der Verarbeitung vervollständigt werden.
  • Recht auf Löschung, Art. 17 DS-GVO
    Sie haben das Recht, die Löschung Ihrer Daten zu verlangen, wenn bestimmte Löschgründe vorliegen. Dies ist insbesondere der Fall, wenn diese zu dem Zweck, zu dem sie ursprünglich erhoben oder verarbeitet wurden, nicht mehr erforderlich sind.
  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung, Art. 18 DS-GVO
    Sie haben das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten. Dies bedeutet, dass Ihre Daten zwar nicht gelöscht, aber gekennzeichnet werden, um ihre weitere Verarbeitung oder Nutzung einzuschränken.
  • Recht auf Widerspruch gegen unzumutbare Datenverarbeitung, Art. 21 DS-GVO
    Sie haben grundsätzlich ein allgemeines Widerspruchsrecht auch gegen rechtmäßige Datenverarbeitung, die im öffentlichen Interesse liegen, in Ausübung öffentlicher Gewalt oder aufgrund des berechtigten Interesse einer Stelle erfolgen.
  • Recht auf Datenübertragbarkeit, Art. 20 DS-GVO
    Sie können verlangen, eine Kopie der Sie betreffenden personenbezogenen Daten in einem üblichen und maschinenlesbaren Dateiformat zu erhalten.

Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde wegen Datenschutzverstößen

Unabhängig davon, dass es Ihnen auch freisteht, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, haben Sie das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer Daten datenschutzrechtlich nicht zulässig ist. Dies ergibt sich aus Art. 77 EU Datenschutz - Grundverordnung. Die Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde kann formlos erfolgen. Informationen sind unter https://datenschutz.hessen.de/ verfügbar.

Datenschutzbeauftragter des Universitätsklinikums Frankfurt am Main

Das Universitätsklinikum hat einen Datenschutzbeauftragten bestellt. Kontakt kann über die EMailadresse Datenschutz@kgu.de hergestellt werden.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.